Die koreanische Business-Community FrankfurtRheinMain

FrankfurtRheinMain ist seit Anfang der 80er Jahre bevorzugter europäischer Standort für koreanische Unternehmen. Rund die Hälfte der koreanischen Direktinvestitionen in Deutschland entfallen auf das Bundesland Hessen. Nahezu alle großen koreanischen Konzerne sind in der Region mit ihren Deutschland- und Europazentralen vertreten. Sie schätzen vor allem die ausgezeichnete Infrastruktur, die zentrale Lage in Deutschland und Europa sowie die hervorragenden Verkehrsanbindungen.

Europas größte koreanische Community

FrankfurtRheinMain beheimatet die größte koreanische Business-Community Europas. Zurzeit leben hier rund 7.000 Koreaner. Koreanische Ärzte, Heilpraktiker, Anwälte, Friseure, Kosmetikstudios, Hotels, Restaurants und Karaokebars geben ihnen tagtäglich ein Gefühl von Heimat.

Zentrale koreanische Institutionen

In der Region FrankfurtRheinMain gibt es zahlreiche koreanische Einrichtungen, die Anlaufstellen für koreanische Unternehmen sind. Dazu zählen:

  • Generalkonsulat der Republik Korea in Frankfurt am Main
  • KOTRA Europe Head Office, Frankfurt am Main (Korea Trade & Investment Promotion Agency)
  • Korea Business Center, staatlicher koreanischer Inkubator für KMUs, Eschborn

Koreanische Bankrepräsentanzen am Main

In der Bankenmetropole Frankfurt am Main haben sich zahlreiche koreanische Finanzinstitute niedergelassen, darunter:

  • The Bank of Korea
  • The Korea Development Bank
  • Korea Exchange Bank
  • Shinhan Bank Europe
  • Von staatlicher Seite: Korea Financial Supervisory Service (Finanzaufsicht)

Schulangebot für die koreanische Community

Eine fundierte schulische Ausbildung ihrer Kinder ist für Koreaner ein Muss. In der Region FrankfurtRheinMain gibt es zwei Anlaufstellen:

  • ISF Internationale Schule Frankfurt-Rhein-Main. 150 koreanische Kinder besuchen diese Schule, das entspricht 20 % der Gesamtschülerzahl
  • Koreanische Samstags-Ergänzungsschule mit mehreren Hundert Schülern

Internationale Schulen

Der Flughafen als das Tor zu neuen Ostmärkten

Der Frankfurter Flughafen ist den Koreanern besonders wichtig. Jede Woche starten 20 Direktflüge von Frankfurt am Main nach Korea. Durch die EU-Osterweiterung gewinnt der Frankfurter Airport noch mehr an Gewicht, weil die osteuropäischen Länder sowohl als Fertigungsstätten als auch als Absatzmärkte eine zentrale Rolle für die Koreaner spielen. Vom Flughafen Frankfurt am Main startet täglich eine Vielzahl von Flügen nach Osteuropa. So können die koreanischen Unternehmen ihre Marktaktivitäten überall in Europa erfolgreich von FrankfurtRheinMain aus steuern. Und auf diese Weise gleichzeitig von der innovativen Forschungslandschaft der Region profitieren.

Beispiele direkter Flugverbindungen vom Flughafen Frankfurt am Main - Download PDF

Besonderheiten

  • In der Region FrankfurtRheinMain gibt es über 20 koreanische Religionsgemeinschaften.
  • Es besteht eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Kloster Lorsch und dem koreanischen Tempel Haeinsa (beide als Weltkulturerbe der UNESCO geführt) als Vertreter des westeuropäischen Christentums und des Buddhismus.
  • Auf der Buchmesse Frankfurt 2005 war Korea als Gastland mit zahlreichen Veranstaltungen vertreten. Ende 2005 stellt Korea einen koreanischen Garten im Grüneburgpark, Frankfurt am Main, fertig.