IHK und HWK – unabhängige Anwälte des Marktes

In Deutschland genießen sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen eine hohe Rechtssicherheit. Die gesetzgebenden Organe und eine funktionierende Verwaltung garantieren den verlässlichen Schutz der Eigentumsrechte. Der Wirtschaftsstandort Deutschland zeichnet sich durch Offenheit für ausländische Investoren und eine geringe Schattenwirtschaft aus.

Garanten des Schutzes der Wirtschaft vor rigider staatlicher Einflussnahme sind sowohl die Industrie- und Handelskammern (IHK) als auch die Handwerkskammern (HWK) mit Niederlassungen in allen Regionen. In der Bundesrepublik sind alle Unternehmen im Inland (ausgenommen Handwerksbetriebe, freie Berufe und landwirtschaftliche Betriebe) per Gesetz Mitglied einer IHK. Handwerksbetriebe sind in der HWK organisiert. Die Unternehmen und Betriebe zahlen einen Pflichtbeitrag, der sich an ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientiert. Die Beiträge der Mitgliedsunternehmen sichern die wirtschaftliche Unabhängigkeit der IHK und der HWK gegenüber Einzelinteressen und staatlicher Einflussnahme. Beide verstehen sich als Institutionen der Wirtschaft für die Wirtschaft und vertreten als eigenverantwortliche öffentlich-rechtliche Körperschaften die Interessen der Unternehmen und Unternehmer gegenüber Kommunen, Landesregierungen und regionalen staatlichen Stellen. Sie nehmen öffentlich-rechtliche Aufgaben wahr und stehen ihren Mitgliedern als kundenorientierte Berater und sachkundige Makler in lokalen, regionalen und überregionalen Angelegenheiten zur Verfügung.